Und wieder lieg ich wach...

Und wieder lieg ich wach,
Fasse kleinen klaren Gedanken,
Und trotzdem kommt es in mir nicht zu ruh.

Ideen, Hoffnungen, Ängste toben in meiner Seele,
Kaum vermag ich die Worte zu finden,
Kaum sie niederzuschreiben.

Wenn ich mir nur vorstelle,
Wie sie mit einem Andern,
Nein diesen Gedanken bring ich nicht zuende!

Was habe ich nur falsch gemacht?
Was tat der andre besser?
Habe ich wahrlich keine Chance mehr?

Ich finde keine Antwort,
Nur Wunschdenken und Albträume,
Und in mir tobt weiter der Sturm...

Ich frage mich was tat mir Gott an?
Was ist das für eine Prüfung?
Sadist, nen ich den der sich das erdacht!

Ich wünsche mir einen Schluss
Einen Abschied, doch selbst das war mir nicht vergönnt
Ihre Drecksarbeit tat ein anderer...

Ich dachte er war ein Freund von mir,
Bis ich das Messer in meinem Rücken fühlte,
Doch sauer kann ich ihm nicht sein...

Schließlich war er nur loyal,
Loyal zu meiner Liebe,
Wie könnt ich´s ihm verübeln?

Mein Herz pocht Schmerz durch meine Venen,
Ich wünscht ich könnte mich erlösen,
Doch das vermag nur sie...

Ich flehe zu Gott!
Ich der Atheist!
Doch das erwünschte Wunder geschieht nicht.

Doch soviel Grausamkeit, und Schmerz,
Kann kein Zufall sein!
Dort draußen ist etwas,
Es segnet mich mit Pein...

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Wie ich finde ein klasse Text!
Ehrlich, direkt und es steckt so viel Wahrheit drin!
Ich war erstaunt wie genau er auf mich zutrifft...

5.8.06 22:31

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